Von der Idee zur Projekt-Umsetzung über die Richtline LEADER

Ablauf

1. öffentlicher Projektaufruf im Internet sowie Verweise in der Presse mit Bekanntgabe eines Stichtages für die Einreichung von Projekten beim Regionalmanagement sowie der Höhe des zur Verfügung stehenden Budgets

2. Beratung potentieller Antragsteller hinsichtlich ihrer Vorhaben/ Projekte durch das Regionalmanagement

3. Prüfung der beim Regionalmanagement eingereichten Projektideen auf Vollständigkeit

4. Sitzung des regionalen Entscheidungsgremiums; Bewertung der eingereichten Projekte anhand der Projektauswahlkriterien; Beratung und Beschlussfassung zu den einzelnen Projekten

5. Mitteilung der Auswahlentscheidung an die Projektträger, Übergabe der Dokumentation der Auswahlentscheidung an die Projektträger

6. Einreichen des Förderantrages durch den Projektträger beim zuständigen Landratsamt innerhalb von drei Monaten ab Beschluss des regionalen Entscheidungsgremiums

7. Prüfung der Antragsunterlagen durch das LRA, ggf. Nachforderungen, dann Bewilligung / Umsetzung / Abrechnung oder Ablehnung des Förderantrages

Die Bewilligungsbehörden und Formulare

Landratsamt Nordsachsen

Landratsamt Meißen

Landratsamt Leipzig

Unsere Förderschwerpunkte

1. Nachhaltige Siedlungsentwicklung und dezentrale Energie
2. Ländliche Daseinsvorsorge und Mobilität
3. Regionale Wirtschaft und neue Einkommen
4. Entwicklung von Tourismus und Kulturlandschaft
5. Regionales Engagement und überregionale Zusammenarbeit

Antragsberechtigt für Vorhaben aus diesen Bereichen sind Kommunen, Unternehmen, Vereine sowie Privatpersonen. Für die Umsetzung dieser Projekte steht im Zeitraum bis 2020 eine Fördermittelsumme von rund 14,5 Millionen EUR zur Verfügung. Der Fördersatz liegt zwischen 30 und 80 Prozent. Umfassende Informationen zur Förderung gibt es beim Regionalmanagement.

Die Region erwartet positive Wirkungen auf:

  • die demografische Entwicklung
  • das Arbeitsplatzangebot
  • die regionale Wertschöpfung (neuartige Produkte, Verbesserung der Vermarktungsketten, Ausbau regionaler Wirtschaftskreisläufe)
  • die gleichberechtigte Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen am gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben
  • tragfähige Sicherung der Grundversorgung in allen Lebensbereichen (Waren, Dienstleistungen, medizinische Versorgung, Kultur)
  • den Ressourcenschutz, Klimaschutz und die Energieeffizienz
  • die Aufwertung der typischen Ortsbilder
  • die Sicherung und bedarfsgerechte Weiterentwicklung der ländlichen Infrastrukturen