Sächsisches Zweistromland-Ostelbien

Willkommen auf der Seite des LEADER-Gebietes Sächsisches Zweistromland-Ostelbien. Hier finden Sie verschiedene Informationen zum Gebiet, zur Förderung, zur Lokalen Fischerei-Aktionsgruppe (FLAG) und vor allem zu den aktuellen Aufrufen.

Broschüre zur Förderung

(16.01.2018) Die Region hat eine neue Info-Broschüre. Sie enthält Informationen zur LEADER-Förderung im Sächsischen Zweistromland-Ostelbien und liegt in allen Kommunen unserer Förderregion für Sie bereit. Hier können Sie sich die Broschüre herunterladen:

Die vorläufig letzte Auswahl von Vorhaben fand Anfang Oktober statt

Am 05. Oktober 2020 hat das regionale Entscheidungsgremium im Kultursaal Schloss Hubertusburg in Wermsdorf getagt, um ein letztes Mal in dieser Förderperiode 2014-2020 LEADER-Mittel zu vergeben. Im Juli wurde ein letzter Aufruf mit einem Volumen von 513.544,39 € gestartet. Es konnten Vorhaben zu Rückbaumaßnahmen und der Ländlichen Daseinsvorsorge eingereicht werden. Insgesamt 11 Vorhaben mit einem Fördervolumen von rund 505.000 € wurden am 05.10.2020 ausgewählt, ein Vorhaben konnte wegen des begrenzten Budgets im Bereich des Rückbaus nicht zur Förderung ausgewählt werden.

Weitere Fördermöglichkeiten, Wettbewerbe und Förderprogramme

Links zu weiteren Fördermöglichkeiten finden Sie hier.

Links zu weiteren Wettbewerben und Förderprogrammen finden Sie hier.

Aktuelles aus unserem LEADER-Gebiet

Tourismusverband LEIPZIG REGION e.V. neu firmiert

Der Tourismusverband LEIPZIG REGION e.V. löst den Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland ab und fungiert als wichtige Institution in der Destinationsentwicklung der LEIPZIG REGION.

Die Dachmarke „LEIPZIG REGION“ wirbt bereits seit 2013 für Reisen in die Stadt und Region Leipzig. In Kombination mit der pulsierenden Großstadt Leipzig erwartet die Gäste im Umland ein sehr abwechslungsreiches Angebot, dass sich aus dem Leipziger Neuseenland, dem Sächsischen Burgenland und dem Sächsischen Heideland zusammen setzt.
Am gestrigen Mittwoch wurde ein essentieller nächster Schritt in Richtung des Ausbaus der touristischen Struktur in der LEIPZIG REGION geschafft. Der bis dato bestehende Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland wurde durch die Verabschiedung einer neuen Verbandssatzung umfirmiert und der Tourismusverband LEIPZIG REGION e.V. wurde auf den Weg gebracht.
Der Tourismusverband LEIPZIG REGION e.V. übernimmt damit zukünftig eine wichtige Rolle in der Destinationsstruktur. Er fungiert als Organ für die Tourismusentwicklung und das Tourismusmanagement. Der Tourismusverband hat die Zielsetzung die Qualitätsentwicklung in der Destination unter den Aspekten von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit weiter auszubauen. Er ist verantwortlich für die touristische Infrastrukturentwicklung, das Wege- und Qualitätsmanagement ebenso wie für die Anregung von Innovationsprojekten und den Ausbau eines funktionellen Netzwerks touristischer Anbieter. Der Tourismusverband ist erster Ansprechpartner für Partner auf kommunaler Ebene wie auch für touristische Dienstleister und verantwortet die Entwicklungsstrategie.

Der Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland e.V. wurde im Jahr 1991 als Fremdenverkehrsverband Mittelsachsen e.V. gegründet. Im Jahr 1998 fand eine Umbenennung in „Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland“ statt. Angesichts veränderter Rahmenbedingungen und Entwicklungen (Digitalisierung, verändertes Informations- und Reiseverhalten der Tages- und Übernachtungsgäste etc.) war eine neuere Anpassung der bestehenden Tourismusstrukturen notwendig. Die Kommunen der regionalen Tourismusvereine (Leipziger Neuseenland, Sächsisches Burgenland, Sächsisches Heideland) wurden jetzt zu ordentlichen, stimmberechtigten Mitgliedern im gemeinsamen Tourismusverband LEIPZIG REGION. Den Mitgliedskommunen wird damit eine direkte Einflussnahme auf die Tourismusarbeit der Gesamtregion ermöglicht.
„Der Tourismus ist in der Region ein essentiell wichtiger Wirtschaftszweig. Gerade im Hinblick auf den Strukturwandel geht vom regionalen Tourismus eine erhebliche Wirtschaftskraft aus. Gleichzeitig ist touristische Entwicklung immer auch Lebensraumentwicklung für die eigenen Einwohner. Es entstehen Angebote, die große Attraktivität mit sich bringen. Wir freuen uns also sehr, dass wir mit der Umfirmierung des Verbandes neue wichtige Weichen in der Destinationsentwicklung angehen können“, erklärt Henry Graichen, Vorstandsvorsitzdender des Tourismusverbandes LEIPZIG REGION.
In der Region Leipzig besteht seit dem Jahr 2013 zudem ein Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen dem Tourismusverband und der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH. Die beauftragte Leistung der LTM besteht in der gästeorientierten Kommunikation und dem Vertrieb der Angebote nach außen. Zu den Marketingmaßnahmen gehören u.a. die Präsenz auf nationalen und internationalen Messen, die Kommunikation buchbarer Reiseangebote und die Nutzung sozialer Netzwerke. Die Vermarktung konzentriert sich hierbei auf die räumliche Kulisse der im Verband organisierten Mitgliedskommunen.

Seminare für Vereine

Kostenfreie Weiterbildungen für Ehrenamtliche

Wir möchten auf die aktuellen Termine im 2021 hinweisen. Das Vereins- und Stiftungszentrum e.V. bietet wieder kostenlose Präsenzseminare für Ehrenamtliche und gemeinnützig Engagierte in der Region Nord- und Mittelsachsen an.
Eine detailliertere Beschreibung der einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf der Website.

Datum:16.02.2021

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Thematik werden zahlreiche Online – Fortbildung angeboten.
Bitte beachten Sie: eine Anmeldung über die Website oder telefonisch unter: 0351/2067000, ist vorab erforderlich!

Aufruf "Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum" gestartet

Im Jahr 2021 werden erneut Fördermittel für neue Projekte zur Aufwertung der Ortskerne in Dörfern und Kleinstädten im ländlichen Raum in Aussicht gestellt.

Mit der Förderung von kommunalen Vorhaben sollen Impulse zur stärkeren Innenentwicklung der Orte im ländlichen Raum gesetzt werden. Förderschwerpunkte sind:

  • öffentliche Einrichtungen,
  • dörfliche Begegnungszentren in Bestandsgebäuden,
  • Schulen und Kindertageseinrichtungen,
  • multifunktionale Platzgestaltungen,
  • Abriss oder Teilabriss bzw. Entsiegelung,
  • Freizeit- sowie Naherholungseinrichtungen,
  • Verbesserung bestehender Freibäder.

Die 13 Mitgliedskommunen unseres Fördergebietes “Sächsisches Zweistromland-Ostelbien”
können sich mit Projektbeschreibung sowie Kostenberechnung und Lageplan bis zum 28. Mai 2021 bei der LAG bewerben.

Neu in diesem Jahr ist, dass die Projekte in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt und bewilligt werden. Voraussichtlich am 17.06.2021 wird im ersten Schritt die Erstellung einer Projektrangliste durch Vertreter der LAGn erfolgen. Für alle Projekte mit Budgetuntersetzung ist im Anschluss eine Beantragung im Landratsamt möglich. Für den Landkreis Nordsachsen stehen 1.873.607 Euro zur Verfügung. (unter Vorbehalt Haushaltsbeschluss Sachsen)

Für diesen Aufruf werden Bundesmittel aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) sowie Landesmittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes bereitgestellt.

Neue Aufrufe beschlossen!

Am 26. April 2021 ist im LEADER-Gebietes Sächsisches Zweistromland-Ostelbien ein neuer Aufruf gestartet. Auch in diesem Jahr steht ein Regionalbudget in Höhe von 150.000,00 Euro für die Umsetzung von Kleinprojekten in den 13 Mitgliedskommunen unseres Fördergebietes bereit.

Bis zum 31 Mai 2021 können die Kommunen Anträge zur Förderung von Kleinprojekten bei dem Regionalmanagement des LEADER- Gebietes Sächsisches Zweistromland-Ostelbien eingereicht werden. Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben 20.000 € brutto nicht übersteigen. In dem LEADER- Gebiet Sächsisches Zweistromland-Ostelbien können die Gelder nur von Kommunen beantragt werden. Informationen zu den Förderbedingungen, Formulare und Listen der benötigten Unterlagen findet man hier.

Da aufgrund der derzeitigen Situation keine vor Ort Beratungen durchgeführt werden können, bittet das Regionalmanagement die Antragsteller dieses telefonisch (+49 34362 379-900) oder per E-Mail (post@zweistromland-ostelbien.de) zu kontaktieren.

Neues Förderprogramm Kleinprojektefonds - Antragstellung ab sofort möglich!

(28.01.2021) Auf der Grundlage der im Sächsischen Staatshaushalt bereitgestellten Mittel bietet die Kulturstiftung ab sofort auch die Möglichkeit einer schnellen und unkomplizierten Förderung von kleineren Projekten, die im Freistaat Sachsen, vor allem auch in ländlichen Räumen, im Bereich Kunst und Kultur kurzfristig realisiert werden sollen. Antragsteller können nun mit vergleichsweise geringem Aufwand bis zu 100% der Gesamtausgaben gefördert bekommen. Beantragt werden können in der Regel zwischen 500 € und maximal 5.000 €. Ein Eigenanteil ist gewünscht aber nicht erforderlich. Mindestens vier Wochen vor Projektbeginn sollte der Antrag gestellt werden. Anträge für Kleinprojekte mit einem Etat von maximal 20.000 € im aktuellen Kalenderjahr können ab dem 01. Februar fortlaufend bei der Kulturstiftung gestellt werden. Antragsschluss ist der 31. Oktober. Für bewilligte Projekte müssen die Mittel bis spätestens 01. Dezember 2021 bei der Kulturstiftung abgerufen werden.
Für das Jahr 2020 standen dem Kleinprojektfond 750.000 € zur Verfügung. Es wurden mehr als 200 Vorhaben gefördert.

Gefördert werden Kunst- und Kulturprojekte in kleineren und mittelgroßen Städten und Gemeinden, die das kulturelle Angebot vor Ort erweitern und bereichern. Vorrang haben Ideen und Vorhaben, die nachhaltig wirken und das ehrenamtliche Engagement vor Ort stärken. Aus der Projektbeschreibung sollte klar hervorgehen, an wen sich das Projekt richtet und wer hinter der Projektidee steht. Veranstaltungen sollen in der Regel öffentlich zugänglich sein.
Zur Bewerbung erhält man ein Antragsformular, dass nach der Kontaktaufnahme zu gesendet wird.
Zur Bewerbung erhält man ein Antragsformular, dass nach der Kontaktaufnahme zu gesendet wird.

Ansprechpartner sind:
Daniel Grummt, Tel. 0351 88 48 028 Email: daniel.grummt@kdfs.de
Alexandra Schmidt, Tel. 0351 88 48 015 Email: alexandra.schmidt@kdfs.de

Weitere Informationen finden Sie unter www.kdfs.de

Datum:27.01.2021

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Umsetzung von Vorhaben

Falls Sie Ihr laufendes LEADER-Vorhaben aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation nicht wie geplant durchführen können (zum Beispiel durch Schließung, Lieferstopp oder Personalausfall), müssen Sie dies bei der Bewilligungsbehörde (LRA Nordsachsen, Meißen oder Leipzig) anzeigen, um Ihre Förderung nicht zu gefährden.
Den Begünstigten sollen grundsätzlich keine Nachteile entstehen.

Fälle höherer Gewalt oder außergewöhnliche Umstände, die zur Änderung des Vorhabens führen, sind der Bewilligungsbehörde innerhalb von 15 Arbeitstagen nach dem Zeitpunkt, ab dem der Begünstigte hierzu in der Lage ist, schriftlich mitzuteilen. Konkrete Angaben finden Sie unter: Nr. 11.8 der Nebenbestimmungen für ELER-finanzierte Vorhaben.

Unser Dorf hat Zukunft

(07.05.2020) Das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung hat den 11. Sächsischen Landeswettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” ausgelobt. Die Anmeldefrist wird aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen bis zum 30. April 2021 verlängert. Anmeldungen zum Dorfwettbewerb können bei den Landratsämtern eingereicht werden.
Der Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« soll Bürger in den ländlichen Regionen motivieren, die Zukunft ihrer Dörfer mitzubestimmen und sich bei deren wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und ökologischer Entwicklung zu engagieren. Die vielfältigen Entwicklungsinitiativen in den Dörfern sollen präsentiert und gewürdigt werden. Der Wettbewerb läuft über drei Etappen – in den Landkreisen im Jahr 2020, im Landesvergleich im Jahr 2021 und auf Bundesebene im Jahr 2022.
Erstmals wird den teilnehmenden Orten mit der »Dorfwerkstatt« eine professionelle Begleitung während des Wettbewerbs angeboten. Dörfer,die eine »Dorfwerkstatt« durchführen wollen, erhalten die Unterstützungkostenfrei und direkt im Ort in Form von moderierten Workshops und fachlicher Expertise, um ihre Projekte zu entwickeln. Eine »Dorfwerkstatt« verbessert die Kommunikation und die gemeinsame Entwicklung von Projekten der Bürger im Dorf.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.laendlicher-raum.sachsen.de/unser-dorf-hat-zukunft.html

Förderung von Wohneigentum im ländlichen Raum durch den Freistaat Sachsen

(19.12.2018) Die Mitglieder der Staatsregierung haben in ihrer Kabinettssitzung am 04.12.2018 eine Richtlinie zur Förderung des Wohneigentums im ländlichen Raum beschlossen. Hierbei handelt es sich um die Gewährung eines staatlich geförderten Darlehens für die Schaffung, Erweiterung oder Sanierung von selbstgenutztem Wohneigentum im ländlichen Raum. Im nächsten Jahr stehen hierfür 40 Millionen Euro bereit.
So sollen sowohl junge Menschen unterstützt werden, die im ländlichen Raum Wohneigentum erwerben oder errichten wollen, als auch ältere Menschen, die ihr Wohneigentum im ländlichen Raum sanieren oder altersgerecht umbauen wollen.
Die Unterstützung besteht dabei nicht nur in einem zinsgünstigen Darlehen (aktuell 0,75 Prozent Zins), sondern auch in einer 25-jährigen Zinsbindung. Damit hat der Eigentümer eine besondere Sicherheit bei der Finanzierungsplanung. Zudem müssen die Darlehen nur nachrangig besichert werden. Insgesamt ist die Darlehensförderung damit auch in der aktuellen Niedrigzinsphase attraktiv.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Die LEADER-Region Sächsisches Zweistromland-Ostelbien ist FLAG

(13.11.2017) Unsere LEADER-Region ist mit der Anerkennung als LEADER-Region auch als eine von acht sächsischen Lokalen Fischerei-Aktionsgruppen (FLAG) anerkannt worden. Damit stehen in der Region Sächsisches Zweistromland-Ostelbien 350.000 Euro aus dem EMFF (Europäischer Meeres- und Fischereifonds 2014-2020) für Vorhaben im Bereich der Aquakultur und Fischerei zur Verfügung.
Die Förderung basiert auf der Förderrichtlinie Aquakultur und Fischerei (RL AuF/2016) (Informationen zur RL AuF/2016) in Verbindung mit der LES unserer Region.
Sie können sich beim Regionalmanagement und bei der SAB zum Thema beraten lassen.